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Beethoven symphony Nr 5 c moll opus 67

Beethoven symphony Nr 5 c moll opus 67

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Satzfolge
Seite
I. Allegro con brio i
 
II. Andante con moto 31
 
III. Allegro 52
 
IV. Allegro   71
Instrumente des Orchesters
 
1 kleine Flòte — 2 groBe Floten —- 2 Oboen — 2 Klarinetten —
 
2 Fagottc — i Kontrafagott — 2 Horner — 2 Trompeten — 3 Posau-nen — i Paar Pauken — Violinen I, II — Bratschen — Violoncelli —
 
Kontrabàsse
 
Auffuhrungsdauer 29 Minuten
Erste Auffuhrung der 5. Symphonie am 22. Dezember 1808 in Wien
 
unter Leitung Beethovens
Edition Peters, Leipzig Besteil-ISTr. 505 Lizenz-Nr. 415-330/199/73
 
Druek: Interdruek* Grafiseher GroBbetrieb, Leipzig • III/18/97
 
Printed in GDK

BEETHOVEN, SYMPHONIE NO. 5, C MOLL, OP. 67
Bald nach Vollendung der Eroica (1803) begann Beethoven an einer neuen Symphonic in Cmoll zu arbeiten1), die ihn nachhaltig beschàftigte, aber zugunsten der weitlieblicheren, wenigerdaslnnerste aufwiihlenden, als 4. (op. 60) veroffent-lichten in Bdur im Jahre 1806 beiseite gelegt wurde. Nach deren Fertigstellung mug Beethoven die Symphonie in Cmoll bald wieder vorgenommen haben. Sie mug von dem Grafen Franz v. Oppersdorff bestellt und spàtestens im Februar 1808 vollendet gewesen sein. Es ergibt sich dies aus einem leider undatierten Briefe an diesen Grafen, welches Schreiben (Thayer-Deiters-Riemann II, S. 11) wegen der darin erwàhnten Fingerkrankheit Beethovens in denMàrz 1808 gesetzt werden mug. Darin heigt es : ,,ich will Ihnen...
nur noch melden, dagIhre Sinfonie schon lange bereit liegt, ich sie Ihnen nun aber mit nàchster Post schicke — 50 fl. [Gulden] kònnen Sie mir abhalten, da die Kopiatur,welche ich fur Sie machen lassen, billigstens 50 fl. ausmacht. — Im Fall Sie aber die Sinfonie nicht wollen, machen Sie mir’s noch vor kunftigen Posttag zu wissen — im Fall Sie selbe aber nehmen, dannerfreuenSiemich sobaldals mòglich mit den mir noch zukommenden 300 fl. — Das letzte Stuck der Sinfonie ist mit 3 Posaunen und Flautino — zwar nicht 3 Pauken, wird aber mehr Larrn als 6 Pauken und zwar bessern Larm machen“.

Dag es sich hier nur um die Symphonic in Cmoll handeln kann, ist klar wegen der Angabe iiber die Besetzung
x) Wenn Beethovens Bruder Karl am 14. Oktober 1803 an Breitkopf & Hàrtel (Anhang III zu Thayer-Deiters 2. Bd., 2. Aufl.) schreibt: „Sie konnen eine Oder zwei Symphonien haben“, so kann mit der ersten die Eroica, mit der zweiten die in Cmoll nur gemeint sein. Auch in dem Briefe vom 23. Dezember 1803 spricht Karl v. Beethoven noch von 2 Symphonien, jedoch am 10. Oktober 1804 nur von einer (der Eroica), ein Beweis, daft die zweite immer noch unvoll-endet war. — Skizzen zum 1. und 2. Satz sowie zu einem spSter aufgegebenen Finale im c/e-Takt, die sich neben Entwiirfen zum Klavierkonzert in G op. 58 und zum Fdur-Terzett („Gut, Sohnchen, gut“) der Leonore vorfinderi, tellt Gustav Nottebohm, Beethoveniana (1872) S. lOff. mit. Er macht dabei noch folgende Bemerkung: „Das aus vier Noten bestehende Hauptmotiv des ersten Satzes der Symphonie in C moll ist seiner rhythmischen Form nach auch in dem Hauptthema des Pianoforte-Konzertes in Gdur enthalten.“ Weitere gleichfalls aus dem Jahre 1805 stammende Skizzen zum 2. und 3. Satze der ihrem Abschlug damit sich nàhernden Symphonie, die mit dem Beginn der als op. 138 nach Beethovens Tode veroffentlichten Ouverture (Leonore Nr. 1?) und mit der im Entstehen begriffenen Sonate ftir Klavier und Violoncell op. 69 aufgezeichnet sind, veroffentlicht Nottebohm a. a. O. S. 62 ff. Andere Skizzen, davon auf losen Blàttern befindliche zum 3. Satz und zum Obergang zum 4.. sowie zum 1. Satze, die in Gesellschaft des 1. Satzes und des Hauptthemas zum Schlugrondo des 1806 fertigen Violin-konzerts und der Sonate op. 69 erscheinen, in Nottebohms Zweite Beethoveniana S. 5281L

 

des Finales. Aber wenn auch der Graf Oppersdorff das verabredele Honorar fur diese Symphonie wohl gezahlt hatte, so erhielt er sie doch nicht und wurde mit der in Bdur op. 60 entschàdigt, die mit einer Widmung an ihn gedruckt er-schienen ist. Beethoven schrieb ihm am 1. November 1808: „Bester Graf. Sie werden mich in einem falschen Lichte betrachten, aber Not zwang mich, die Sinfonie, die fur Sie geschrieben, und noch eine andere dazu [die Pastorale] an jemanden anderen zu veràugem — Sein Sie aber versichert, dag Sie die-jenige, welche fur Sie bestimmt ist, bald erhalten werden.‘f

Nur die Cmoll-Symphonie und die Pastorale kdnnen gemeint sein in dem Briefe Beethovens vom 8. Juni 1808, in dem er dem Leipziger Verlag Breitkopf & Hartel1) u. a. 2 Symphonien anbot, wobei erbemerkte: „Aus mehrerenRuck-sichten mug ich bei den 2 Symphonien die Bedingung machen, dag sie vom l.Juni an gerechnet erstinsechsMonaten herauskommen durfen. — vermutiich durft’ ich eine Reise gegen den Winter machen und wiinschte daher, dag sie wenigstens im Sommer noch nicht be-kanntwiirden.“ In bezug auf das Honorar kam Beethoven, der zuerst fur beide Symphonien, die Messe in C und die Sonate op. 69 zusammen 900 Gulden gefordert hatte, der Verlagsfirma noch entgegen. Am 16. Juli 1808 schreibt er ihr: „Ich gebe
Ihnen die Messe, die 2 Sinfonien, die Violoncell-Klavier-Sonate und noch zwei andere Sonaten2) fur’s Klavier oder statt diesen vielleicht noch eine Sinfonie8) fur 700 Gulden ... Sie sehen, dag ich mehr gebe und weniger nehme — das ist aber auch das Augerste — die Messe mussen Sie nehmen, sonst kann ich Ihnen die andem Werke nicht geben... Sie erhalten, sobald Sie iibrigens, wie ich nicht zweifle, meinenVorschlagannehmen, so-gleich die 2 Sinfonien, die Sonate mitVio-loncell, die Messe — die andern zwei Klavier-Sonaten oder vielleicht statt dessen eine Sinfonie in Zeit von hòchstens 4 Wochen damach — ich bitte Sie aber, gleich beim Empfang der ersten 4 Werke mir das Honorar gleich zustellen zu lassen; ich werde die Sinfonie oder statt dessen die 2 Sonaten in die Schrift, die Sie von mir zu erhalten haben, sche-matisch auch eintragen und schriftlich, damit Sie kein Migtrauen haben, mich verbinden, die Sonaten oder die Sinfonie Ihnen zu schicken.“ Zum Ab-schlug kam Beethoven mit der Firma erst am 14. September 1808, als Gottfried Chr* * Hartel ihn in Wien besuchte.

Zur Auffiihrung gelangten beide Symphonien am 22. Dezember 1808 im Theater an der Wien; auf dem Programm ist dabei merkwiirdigerweise die in Cmoll als 6., die Pastorale als 5. bezeichnet. Am 7. Januar 1809 schrieb Beethoven an den Leipziger Verlag: „Eine sehr groge Ge-
s) Vgl. Oskar v. Hase, Breitkopf & Hàrtel, Gedenkschrift, 4.Aufl. Bd. 1 (1917), 171 ff.
*) Darunter haben wir die beiden Klaviertrios op. 70 zu verstehen.

®) Damit is* die damals noch ungedruckte 4. Symphonie op. 60 gemeint, die aber im Wiener Industrie-Kontor fast zu derselben Zeit wie in Leipzig die 5. und 6. Symphonie erschien.

 

fàlligkeit werdenSie mirerzeigen, und ich bitte Sie innigst darum, daft Sie alle Sa-chen, die Sie von mir haben, nicht eherals bis Ostem herausgeben, indem ich die Fasten sicher bei Ihnen eintreffe; auch lassen Sie bis dahin keine von den neuen Sinfonien hòren; denn komme ich nach Leipzig, so soil’s ein wahres Fest sein, mit dem [1] Leipziger mir be-kannten Bravheit und guten Willen der Musiker diese auszufùhren — auch werde ich gleich alida die Korrektur vomehmen.14

Aus dieser Leipziger Reise wurde aber nichts, da Beethoven den ihm ange-botenen Posten eines Kapellmeisters des Kònigs Jerome von Westfalen nicht an-nahm. Am 4. Màrz 1809 schrieb er an Breitkopf & Hàrtel: „Beide Sinfonien den beiden Herren zugleich, nàmlich S. Excellenz dem Crafen von Rasumovsky und Seiner Durchlaucht dem Fiirsten Lobkowitz gewidmet—Sinfonie in Cmoll op.60 [im Druck 671], Sinfonie inF op.61 [im Druck 68]. Sie erhalten morgen eine Anzeige von kleinen Verbesserungen, welche ich wàhrend der Auffùhrungen der Sinfonien machte. Als ich sie Ihnen gab, hatte ich noch keine davongehòrt — und man muft nicht so gòttlich sein wollen, etwas hier oder da in seinen Schòpfungen [nicht] zu verbessem.“

Am 28. Màrz 1809 schrieb er dann noch: „Hier erhalten Sie die Klavier- [? doch wohl zu lesen: kleinfen] Verbesserungen in den Sinfonien. Lassen Sie sie ja gleich in den Flatten verbessem ... Sie wollten noch einen Fehler in dem dritten Stuck der Sinfonie aus Cmoll gefunden
haben. Ich erinneremich nicht, aufwelche Art. Das Beste ist immer, wenn Sie mir die Korrektur mit der Partitur, die Sie erhalten, zuschicken; in einigen Tagen erhalten Sie alles wieder.“ Bei Beseitigung einer Wiederholung des ganzen Scherzos nebst Trio vor der Coda waren die beiden Takte der Prima volta in den fur die Drucklegung bestimmten Stimmen stehengeblieben. Die Stecher mùssen das gemeldet, der Verlag des-wegen an Beethoven geschrieben haben. Ob nun die Antwort der Verlagsfirma auf diese Frage Beethovens vom 28. Màrz 1809 nicht eingetroffen ist, oder ob Beethoven nur vergessen hat, deswegen noch einmal zu schreiben, steht dahin. Jedenfalls gelangten diese beiden Takte in die gedruckten Stimmen. Beethoven meldete dies erst spàter und verlangte in einem Briefe vom 21. August 1810 Ausmerzung dieser Takte. Am 15. Oktober (Herbstmonat) 1810 frug er noch einmal: „1st, was ich wegen der Sinfonie angegeben, geàndert im dritten Stuck? 2 Takte zuviel; ich erinneremich dunkel, daft Sie mich deswegen fragten, aber ich hatte vielleicht vergessen, Ihnen dieses gleich zu beantworten; und so sind sie stehen geblieben.“

Merkwurdigerweise lieft der Verlag diese Takte nicht ausmerzen, so daft sie sogar in die 1825 von ihm herausge-gebene Partitur gelangten. Der Sach-verhalt wurde ersi 1846 von Mendelssohn entdeckt und darauf in der Allge-meinen musikalischen Zeitung vom8.Ju!i 1846 durch die Verlagshandlungbekannt-gegeben, die zugleich jenen Brief Beetho-

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